Darf ich kurz was zu dem deutschen Curriculum zum Trachealkanülen-Management (TKM) der DGD sagen?
Cool, danke. Mach ich.
Alexander Fillbrandt, Logopäde & Nerd
Dysphagie und Trachealkanülenmanagement, Therapiematerial und Fortbildungen.
Als Logopäde habe ich die Schwerpunkte meiner Arbeit auf Dysphagie und Trachealkanülenmanagement gesetzt. Darüber blogge ich am liebsten. Aber auch andere Themen der Logopädie behandle ich hier.
Darf ich kurz was zu dem deutschen Curriculum zum Trachealkanülen-Management (TKM) der DGD sagen?
Cool, danke. Mach ich.
Yeah! Es ist soweit. Die ESSD veranstaltet ihren ersten FEES-Kurs für deutschsprachige Länder in Wien. Wir haben lange daran gearbeitet, aber es ist soweit. 19. bis 21. April 2024.
Ich hab‘ da mal was in eine Kamere gesprochen. Es geht um die PES, die pharyngeale Elektrostimulation.
Quelle: Phagenesis auf YouTube
Für Logopädinnen und Logopäden ist es wichtig, sich über aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zu informieren. Um an die Publikationen zu kommen, gibt es viele Möglichkeiten.
Um die Wirksamkeit von Tapes in der Logopädie zu beleuchten, muss man mehr über diese Tapes wissen. Danach kann man sich an die Evidenz der Therapiemethode herantasten.
Sprachstörungen nach Schlaganfall, sog. Aphasien, können Störungen in allen sprachlichen Modalitäten – Sprechen, Verstehen, Lesen, Schreiben – verursachen. Intensive Sprachtherapie kann zu relevanten Verbesserungen der Aphasien führen, selbst wenn ein Schlaganfall schon mehr als ein Jahr zurückliegt (Breitenstein et al., 2017). Zwar ist der beobachtete Grad derartiger Fortschritte eher gering. Doch möglicherweise lassen sich die Fortschritte vergrößern, wenn PatientInnen zusätzlich zu intensiver Sprachtherapie eine transkranielle Gleichstromstimulation erhalten.
„Aphasie-Therapie mit transkranieller Gleichstromstimulation?“ Weiterlesen
Bist du Logopäd:in oder arbeitest in einem vergleichbaren Beruf, als klinischer Linguist oder akademische Sprachtherapeutin? Dann hoffe ich, dass du auch regelmäßig an Tagungen zu deinem Spezialgebiet teilnimmst. Warum ich das für wichtig halte, erkläre ich dir mal genauer.
„5 Gründe, warum Logopäden an Tagungen teilnehmen sollten“ Weiterlesen
Zunächst ein dickes Sorry! In Episode 51 von Iss Nix! habe ich meinem Unmut über die Bereitschaft einiger Logopäd:innen Fortbildungen zu besuchen, wenn es nötig ist, Gehör verschafft. Dafür entschuldige ich mich, gehe jetzt aber sogar noch einen Schritt weiter.
Vor einiger Zeit habe ich euch das Protokoll für die Dekanülierung mittels FEES vorgestellt. Es war umfangreich und beeinhaltete ebenfalls einen transstomalen Blick. Damit ist es für uns Logopäd:innen nicht leicht umzusetzen.
Zugegeben, ich mag Nutilis Aqua und die Firma hat mich bereits einige Male gesponsert und für Vorträge gebucht. Trotzdem bin ich ein bisschen stolz, dass ich mit dem Team hinter dem Nutilis Aqua zusammen arbeiten durfte.
Im Trachealkanülenmanagement aus therapeutischer Sicht begegnen uns Logopädinnen und Logopäden verschiedene Schnittstellen. Schnittstellen sind Berufsgruppen und Personengruppen, mit denen eine enge Zusammenarbeit wichtig ist. Sie kann aber auch problematisch sein. In diesem Artikel soll es um die Personengruppe der Angehörigen gehen.
Schon im Studium der Logopädie lernen angehende Logopädinnen und Logopäden, dass die Behandlung einer Dysphagie etwas besonderes darstellt. Man solle der Herausforderung mit Respekt begegnen und es gelte, die Patientinnen und Patienten zu schützen. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung erlaube ich mir zu sagen: großer Fehler!
Habt ihr schon mal einen Unfall beobachtet – oder seid Zeuge eines Unfalls geworden? Dann stehen die Chancen gut, dass euer Gehirn euch einen Streich gespielt hat.
Okay. Das ist einfach. Aber der Anlass ist lustig. Kürzlich habe ich von einer Patientin gehört, die eine „Epiglottisparese“ haben soll. Da musste ich nicht lange nachdenken um herauszufinden, dass das ziemlicher Quatsch ist. Die Epiglottis bewegt sich nicht (aktiv). Ein Knorpel kann sich nicht bewegen. Er wird bewegt. Daher wird auch die Epiglottis bewegt. Auf erstaunliche Art!
Als Logopäde arbeite ich gern mit Aphasiepatienten und als Nerd erstelle ich gern digitales Therapiematerial. Heute zeige ich euch einen Weg, wie ihr selbst erstellte Therapiemats zu euren Patienten bringt, wenn die kein iPad haben.