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therapiebu.ch Uhrzeiten, im amerikanischen iBookstore

Der erste Schritt ist geschafft. Mein erstes Buch ist im iBookstore erschienen. Zwar vorerst nur im amerikanischen, aber ich erwarte die Veröffentlichung in Deutschland ebenfalls in Kürze.

Weitere Informationen zur Reihe finden sich bei auf therapiebu.ch

Sagte ich schon, dass ich sehr aufgeregt bin?!

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Fast schon ein Dolmetscher

Es klingt ein bisschen nach StarTrek, funktioniert aber überraschend gut: Übersetzung gesprochener Sprache in eine andere Sprache mit Sprachausgabe.

Und das lässt sich tatsächlich in der Therapie einsetzen! Zwar mit vielen Einschränkungen, aber vor zwei Jahren wäre das noch reine Sience Fiction gewesen.

Ich spreche von “SayHi”, einem Übersetzungsprogramm für iPhone und iPad.

Die App versteht sich auf Sprachen wie Japanisch, Russisch, Polnisch, Französisch, Spanisch und noch ein paar mehr. Mir persönlich fehlt Türkisch, aber das wird vielleicht noch nachgeliefert.Update: Gerade erschien eine aktualisierte Version, die sich auch auf Türkisch und weitere Sprache versteht.

In den Einstellungen wählt man eine Sprachkombination. Anschließend besteht der Bildschirm aus dem Dialog, den man bisher geführt hat und zwei Sprachbuttons. Die Gesprächspartner drücken jeweils den Button ihrer Sprache und sprechen anschließend den gewünschten Text. Nach kurzer Rechenzeit auf einem Server – dafür ist eine Internetverbindung erforderlich – liefert die App das Gesprochene als geschriebenen Text inklusive der Übersetzung und spricht den Text dann in der anderen Sprache. Da für beide Sprachen jeweils ein Übersetzungbutton vorhanden ist, kann man so einen Dialog führen, fast als wäre ein Dolmetscher im Raum.

In der Therapie sicher nur begrenzt einsetzbar, aber bei kleineren Dialogen mit zweisprachigen Patienten sicher ein Tipp, nicht zuletzt, weil die App wirklich günstig ist!

SayHi Übersetzen: Verwenden sie Ihre stimme, um eine neue sprache sprechen wie ein profi - SayHi“SayHi”
Version: 1.7
Größe: 31 MB
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Wenn eine FEES keinen Sinn macht!

Es gibt Tage im Leben eines Therapeuten, die machen einen verrückt. Kürzlich war so ein Tag. Ein Montag, durch und durch.

Aber die Geschichte begann schon ein paar Tage zuvor. Eine Kollegin aus einer benachbarten Klinik und einer benachbarten Fachrichtung wollte einen Termin für eine fiberendoskopische Schluckuntersuchung. Ungewöhnlich war das nicht. Schluckuntersuchungen führen wir durch und bei unseren ehemaligen Reha-Patienten poststationär auch sehr gern. Wir halten so den Kontakt zu Patienten die wir entlassen haben. Aber dieser Patient sollte nicht poststationär kommen, sondern rein ambulant. Abrechnungstechnisch kompliziert, genau genommen unmöglich, habe ich aber eine Ausnahme angeboten. Es sei so kompliziert für den Patienten zu essen und zu trinken.

Für eine Schluckuntersuchung müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Besonders wenn es eine ambulante FEES ist, brauchen wir dabei den Rollstuhl des Patienten, eine Überweisung von einem Arzt und noch ein paar Informationen. Da die Untersuchung von der benachbarten Kollegin angeregt wurde, habe ich auf eingehende Fragen verzichtet und auf ihre Kenntnis vertraut.

Ein großer Fehler, wie sich herausstellte. Mein Untersuchungspatient kam mit einem Liegendtransport, natürlich ohne seinen Rollstuhl. In dem habe er schon Monate nicht mehr gesessen, weiß die Ehefrau zu berichten. Überhaupt sei er seit seiner Lungenentzündung gar nicht mehr richtig mobilisiert worden. An dieser Stelle zogen graue Wolken auf. Nicht nur, weil ich es unverantwortlich finde, wenn Patienten nicht mehr mobilisiert werden, auch nicht weil kein Rollstuhl mitkam und auch nicht weil der Patient keine Trachealkanüle trug, obwohl er augenscheinlich tracheotomiert war.

Am allermeisten irritierte mich, dass der Patient larynektomiert war und mir das vorher keiner gesagt hatte. Selbst meine Studentinnen wussten, dass eine Aspiration bei laryngektomierten Patienten nur in ganz besonderen Fällen auftritt, wenn beispielsweise ein Stimmprothese nicht mehr sicher schließt. Und das würde man mit einer FEES auch nicht erkennen können.

Im Laufe des Gesprächs mit Patient und Ehefrau stellten sich dann viele Probleme dar, bei denen sie weder von den behandelnden Therapeuten noch den involvierten Ärzten Hilfe bekamen.

Mobilisation, ich sagte es bereits, fand nur sehr begrenzt statt. Drei mal die Woche in der Physiotherapie wohl mal auf die Bettkante, aber mehr nicht. Schließlich sei ihr Mann meistens müde und schlapp. Und wie solle sie ihn aus dem Bett bekommen. “Ein Lifter? Was soll ich mir denn noch alles in die Wohnung stellen?”

Wie es denn mit dem Essen und dem Trinken sei, fragte ich. “Ach, wissen Sie, er trinkt ja nur noch diese Astronautennahrung. Alles andere was ich ihm koche isst er nicht.” Dabei vergaß sie zu erwähnen, dass es nur passierte Kost gab, jahrelang selbst gemachter Brei aus Kartoffeln und Möhren. Köstlich!

Viele der Alltagsprobleme beruhen dabei auf Unwissenheit. Mit einer vernünftigen Beratung, etwas Geduld und kleinen Tipps an der richtigen Stelle hätte man so manche Komplikation verhindern können. Nach einer Stunde Gespräch bin ich mir sicher, dass das Unvermögen derjenigen, die dem Patienten und seiner Ehefrau hätten helfen sollen, auch dazu geführt hat, dass man eine fiberendoskopische Schluckuntersuchung in die Wege geleitet hat. Was für ein Aufwand.

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Eine amerikanische Steuernummer (iTIN) beantragen

Mal was ganz anderes, aber aus gegebenem Anlass: Eine kleine Anleitung, wie man aus Deutschland eine ITIN, eine amerikanische Steuernummer beantragt. Ich selbst kam in die Verlegenheit, weil ich Bücher im iBookstore verkaufen möchte und das geht nur, wenn man besagte ITIN hat. Weiterlesen →

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Eine kurze Frage in die Runde: Wer von meinen geneigten Leserinnen und Lesern ist vom 7. bis 9. Mai noch in Gütersloh beim Workshop aus dem ELLLP (english life long learning program of clinical dysphasiology)?

Ich freue mich auf Joseph Murray, Sönke Stanschuss und Petra Pluschinski. Außerdem bin ich gespannt, wen von euch ich da so treffen werden!?

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Jobbörse für Therapeuten – Therapeuten brauchen Arbeit

Dieser Tage hatte ich (unfreiwillig) Zeit und war ans Haus gefesselt. Es war klar, dass ich die Möglichkeit genutzt habe, ein bisschen in meinen Nachrichten, Anfragen und Hilferufen aufzuräumen und dabei ist mir das Thema “wo finde ich einen Praktikumsplatz” besonders aufgefallen.

Es werden nicht nur die unzähligen Logopädieschülerinnen und Logopädieschüler sein, die zu Beginn der Ausbildung eine Liste mit geplanten Praktika in die Hand bekommen mit dem Auftrag, sich um einen Platz zu bemühen – auch wenn dieser gefühlt noch in weiter Ferne liegt. Auf www.logo-ausbildung.de ist die Verzweiflung manchmal im Forum zu spüren.

Aber auch Kolleginnen und Kollegen die sich mit Ihrer momentanen Arbeitsstelle einfach nicht anfreunden können bzw. mit der Praxis, den Arbeitsbedingungen nicht zufrieden sind, wenden sich direkt an mich oder nutzen das Forum auf www.logo-ausbildung.de um nachzufragen. Aber ich schweife ab…

Meine unverhoffte Auszeit habe ich in ein neues Projekt investiert und möchte euch dies gern vorstellen. Weiterlesen →

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iPad für Logopäden?

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Mit großer Freude höre ich immer wieder, dass Therapeuten sich ein iPad zulegen und privat damit durch die Weiten des Internets streifen, E-Mails lesen und Bücher lesen oder Spiele spielen.

Mit noch größerer Freude höre ich aber auch, dass immer mehr Logopäden ihr iPad auch in der Therapie oder zumindest auch beruflich nutzen wollen. Hier dazu ein paar Tipps von mir, denn ich setze mein iPad schon länger in der Therapie ein. Übrigens sind manche dieser Tipps auch für diejenigen interessant, die ein iPhone besitzen.

Bücher – sind auf dem iPad zu Hause

Das Buch Die Therapie des Facio-Oralen Trakts von Ricki Nusser-Müller-Busch ist unter Logopäden zu Recht ein Standardwerk. Damals™ gehörte es in jedes Bücherregal, heute gehört es auf den iPad.

Auch das Buch Fachenglisch für Gesundheitsberufe von Sandra Schiller gehört auf das iPad, denn wer heute in einem therapeutischen Beruf bestehen will, muss eben auch im Englischen fit sein.

Programm für die Therapie


Das Programm Lexico Verstehen fördert auf spielerische Art die Sprachentwicklung von Kindern zwischen drei und 10 Jahren. Es gibt das Programm übrigens auch in einer Ausgabe für die Schweiz.


Für Erwachsene mit Störung der Artikulation und Phonation ist Besser Sprechen ein Programm das sich gut für zu Hause empfehlen lässt. Übungen werden in Text und Film erklärt, angeleitet und können so auch sinnvoll zu Hause geübt werden.


Für eine FEES®-Aufklärung nutze ich Upper Respiratory Virtual Lab der Georgia Health Sciences University, um den Patienten zu zeigen, welchen Weg die Kamera durch die Nase nimmt.

kleine Helfer


Um in der Therapie Aufnahmen zu machen sind Programme für das iPad hilfreich, da sie die Möglichkeit bieten die Daten zu verschlagworten und Markierungen innerhalb der Aufnahme zu setzen. Ultimate Voice Recorder ist so ein Programm.

… es beginnt gerade erst

Daneben kommt es sehr auf die berufliche Ausrichtung an. Ich zum Beispiel nutze Keynote für meine Fortbildungen.

Man könnte sicher sagen, dass die Zukunft in Bezug auf den sinnvollen Einsatz bezahlbarer kleiner Helfer gerade erst begonnen hat. Mich interessiert welche Programme ihr noch auf euren iPads und iPhones einsetzt. Und: Wie setzt ihr eure Geräte in der täglichen therapeutischen Arbeit ein? Freu mich auf Kommentare!