Beiträge zum Hashtag FEES

Artikel, in denen ich über meine Erfahrungen mit der fiberendoskopischen bzw. videoendoskopischen Schluckuntersuchung berichte, Tipps und Tricks zur Durchführung und Fragen rund um die FEES und VEES.

Dazu passend auch meine thematische Webseite Dysphagie-Therapie.info.

Nicht-neurogene FEES-Befunde

Zurecht haben sich die HNO-Ärzte und Phoniater bereits in der Vergangenheit unzufrieden über die Ambitionen der Neurologen geäußert, die FEES nicht nur bei den ärztlichen Gruppen zu lassen, bei denen Schluckuntersuchungen zur Facharztausbildung gehören, sondern auch selbst durchzuführen und das auch an entsprechend geschulte Sprachtherapeuten und Logopäden zu delegieren.

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Inhalte eines FEES-Berichts

Schon mehrfach habe ich über die FEES berichtet, die Schluckuntersuchung mit flexibler Optik.

Ein wichtiger Teil der Untersuchung ist der Bericht. Besonders, wenn man als freiberuflicher Logopäde seine Patienten in eine Klinik, ein Ambulatorium oder eine Schluckambulanz schickt, bekommt man (nur) über den Bericht die wichtigen Hinweise. Im Notfall muss man seinen Patienten begleiten – wenn die Gefahr besteht, dass der Bericht zu lange auf sich warten lässt.

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Curriculum für die FEES-Ausbildung

Juhu, es gibt ein Curriculum.

Und das ist großartig! Denn bereits vor einiger Zeit, wurde ausführlich darüber diskutiert, ob auch Logopäden alle Elemente einer FEES durchführen dürfen[2]. Das neue Curriculum unterscheidet bei der Ausbildung nicht zwischen Arzt und Logopäde sofern es um die Diagnostik neurogener Dysphagien geht.

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FEES durch Logopäden

Die fiberendoskopische Schluckuntersuchung (FEES) stellt ein wichtiges Diagnostikinstrument dar.

Die FEES hat ihren Platz auf einer Stroke Unit, kommt aber auch in der neurologischen Frührehabilitation zum Einsatz sowie bei ambulanten Patienten. In allen Fällen dient sie dem Nachweis oder Ausschluss von Schluckstörungen, gibt Hinweise auf Therapieinhalte und prüft kompensatorische Schluckmuster auf ihre Effektivität. Kurz: Ohne FEES wären viele logopädische Interventionen nicht möglich. Nahe liegt damit eine Durchführung der FEES durch Logopäden.

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Wenn eine FEES keinen Sinn macht!

Es gibt Tage im Leben eines Therapeuten, die machen einen verrückt. Kürzlich war so ein Tag. Ein Montag, durch und durch.

Aber die Geschichte begann schon ein paar Tage zuvor. Eine Kollegin aus einer benachbarten Klinik und einer benachbarten Fachrichtung wollte einen Termin für eine fiberendoskopische Schluckuntersuchung. Ungewöhnlich war das nicht. Schluckuntersuchungen führen wir durch und bei unseren ehemaligen Reha-Patienten poststationär auch sehr gern. Wir halten so den Kontakt zu Patienten die wir entlassen haben. Aber dieser Patient sollte nicht poststationär kommen, sondern rein ambulant. Abrechnungstechnisch kompliziert, genau genommen unmöglich, habe ich aber eine Ausnahme angeboten. Es sei so kompliziert für den Patienten zu essen und zu trinken.

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