Blog eines Logopäden & Nerds

Schlucktraining – aber womit?

Als wir in der Klinik vor Monaten eine Vertreterin der Fa. Nutricia zu Besuch hatten, stellte sie uns ein amylaseresistentes Produkt für den Kostaufbau und das Schlucktraining vor. Geschmacksrichtung „Minze“.

Wir im Kollegium fanden es – sagen wir – nicht sonderlich lecker und dachten uns eher, dass wir das nie einsetzen würden. Auf dem Dysphagie-Symposium in Köln Mitte Juni war dieses Pridukt allerdings auch kurz Thema – einer Diskussion.

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Dysphagie und Lagerung

Ich war in Köln auf einer Tagung zum Thema Dysphagie – mit dem Schwerpunkt Geriatrie und möchte in einer Serie von Blog-Einträgen meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit euch teilen.

In diesem Eintrag soll es um die Lagerung bei den Mahlzeiten von Patienten mit Schluckstörung gehen. Meine eigenen Erfahrungen als Dozent in der Fortbildung von Pflegenden und warum die aktuelle Situation unbefriedigend ist.

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Dysphagie-Tagung Köln

Samstag findet an der Uniklinik Köln eine Tagung zu Dysphagie und Schluckdiagnostik statt.

Thema ist vor allem die bildgebende Untersuchung FEES.

Ich bin schon sehr gespannt auf neue Erkenntnisse, ist doch die fiberendoskopische Schluckuntersuchung mein täglich Brot. Freue mich auch sehr auf Diskussionen und Anregungen.

Wer mich treffen möchte findet mich ab Freitag Abend in Köln.

Katholiken und Homöopathie machen mir Angst!

Der „Bund Katholischer Ärzte“ (BKÄ) hat unter dem vielversprechenden Titel „Ja, es gibt Hilfe“ etwas geschrieben. Sie stellen dort die These auf, Homosexualität sei behandelbar und beschreiben gleich, wie das möglich sei. Das allein reicht schon aus, um mich wütend werden zu lassen. Auch wenn der BKÄ beschwichtigend verkündet, Homosexualität sei natürlich keine „Erkrankung“, so impliziert der Begriff „behandelbar“ sehr wohl eine Art krankhaftes Verhalten.

Wie gesagt, das allein ist für meine Toleranzschwelle schon genug. Aber es wird noch besser: Behandlungsmöglichkeiten wären Seelsorge, Psychotherapie und Homöopathie. Eine Hochpotenz mit Platinum wird als probates Mittel gegen Homosexualität angepriesen.

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Was Logopäden für Verträge unterschreiben

Es kommt vor, dass ich um Rat gefragt werde. Zu Themen rund um die Ausbildung Logopädie aber auch zu den Themen, die frische Logopädinnen und Logopäden direkt nach der Ausbildung beschäftigen. Dann antworte ich nach bestem Wissen und gebe Tipps, an welchen Stellen man sich professionellen Rat holen kann.

In letzter Zeit kommen vermehrt Anfragen zu Arbeitsverträgen in der Logopädie und damit einhergehend zu Konditionen in Bezug auf Arbeitszeit und Bezahlung. Dabei wundere ich mich immer wieder, was für Verträge zu unterschreiben Logopäden doch offenbar bereit sind.

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Post von einem Lotsen (Update: Ruflotsen melden sich erneut)

Heute bekam ich zum ersten Mal in meinem Online-Leben als CvD von www.logo-ausbildung.de eine E-Mail von einer dieser Service-Firmen, die sich um den Ruf ihrer Kunden im Internet sorgen und sich ums Löschen kümmern. Es ging um Beiträge im Forum auf meiner Webseite, in dem vor ca. fünf Jahren in Beiträgen über einen vermeintlich schlechten Ruf einer Logopädieschule berichtet wurde. Es entstand eine kurze Diskussion mit dem Ergebnis, dass es sich um sehr individuelle schlechte Erfahrungen gehandelt hat.

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