Mit großer Freude höre ich immer wieder, dass Therapeuten sich ein iPad zulegen und privat damit durch die Weiten des Internets streifen, E-Mails lesen und Bücher lesen oder Spiele spielen.

Mit noch größerer Freude höre ich aber auch, dass immer mehr Logopäden ihr iPad auch in der Therapie oder zumindest auch beruflich nutzen wollen. Hier dazu ein paar Tipps von mir, denn ich setze mein iPad schon länger in der Therapie ein. Übrigens sind manche dieser Tipps auch für diejenigen interessant, die ein iPhone besitzen.

Bücher – sind auf dem iPad zu Hause

Das Buch Die Therapie des Facio-Oralen Trakts von Ricki Nusser-Müller-Busch ist unter Logopäden zu Recht ein Standardwerk. Damals™ gehörte es in jedes Bücherregal, heute gehört es auf den iPad.

Die Therapie des Facio-Oralen Trakts

34,99 €

Auch das Buch Fachenglisch für Gesundheitsberufe von Sandra Schiller gehört auf das iPad, denn wer heute in einem therapeutischen Beruf bestehen will, muss eben auch im Englischen fit sein.

Fachenglisch für Gesundheitsberufe

22,99 €

Programm für die Therapie


Das Programm Lexico Verstehen fördert auf spielerische Art die Sprachentwicklung von Kindern zwischen drei und 10 Jahren. Es gibt das Programm übrigens auch in einer Ausgabe für die Schweiz.


Für Erwachsene mit Störung der Artikulation und Phonation ist Besser Sprechen ein Programm das sich gut für zu Hause empfehlen lässt. Übungen werden in Text und Film erklärt, angeleitet und können so auch sinnvoll zu Hause geübt werden.


Für eine FEES®-Aufklärung nutze ich Upper Respiratory Virtual Lab der Georgia Health Sciences University, um den Patienten zu zeigen, welchen Weg die Kamera durch die Nase nimmt.

kleine Helfer


Um in der Therapie Aufnahmen zu machen sind Programme für das iPad hilfreich, da sie die Möglichkeit bieten die Daten zu verschlagworten und Markierungen innerhalb der Aufnahme zu setzen. Recordium ist so ein Programm.

… es beginnt gerade erst

Daneben kommt es sehr auf die berufliche Ausrichtung an. Ich zum Beispiel nutze Keynote für meine Fortbildungen.

Man könnte sicher sagen, dass die Zukunft in Bezug auf den sinnvollen Einsatz bezahlbarer kleiner Helfer gerade erst begonnen hat. Mich interessiert welche Programme ihr noch auf euren iPads und iPhones einsetzt. Und: Wie setzt ihr eure Geräte in der täglichen therapeutischen Arbeit ein? Freu mich auf Kommentare!

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5 Comments

  • Regina
    Posted 21. Mrz 2012 at 19:15 0Likes

    Welch Zufall ;-) Das kommt mir ja gerade recht. Danke!

  • Regina
    Posted 21. Mrz 2012 at 19:22 0Likes

    Ich dachte es mir. Deswegen der ;-)

  • teppiche
    Posted 19. Mrz 2013 at 11:57 0Likes

    Ich denke auch, das wir gerade erst am Anfang stehen. Aber die Kinder wachsen inzwischen mit ipad und Co auf, also warum nicht mit der zeit gehen und Therapiematerial auf dem iPad nutzen.

Gib deinen Senf dazu!