Verrückte Idee: logopädische Pop-Cakes

Vielleicht kennt ihr das: Man glaubt, man hätte schon alles gesehen und dann hat man plötzlich einen Pop-Cake in der Hand. Mir ging es heute in der Klinik so. Eigentlich sollten sie uns die Teamsitzung versüßen, aber dann hatte ich eine Idee – eine verrückte Idee. Aber darum arbeite ich ja auch in einer neurologischen Klinik.


Pop-Cakes, das sind also kleine Kuchen mit Sti(e)l. Sie sind weich und lassen sich mit Zuckerglasur und Backperlen wunderbar verzieren und aufhübschen.

Besonders inspiriert hat mich, dass sie wirklich weich und verhältnismäßig klein sind. Dazu lassen sie sich gut anfassen. Eigentlich doch ideal für unsere Patienten im Schlucktraining. Jedenfalls solche, die in der Therapie schon Fortschritte gemacht haben und mit denen sich nicht nur homogene Kost nutzen lässt.

Ich werde es jedenfalls ausprobieren. Mein Pop-Cake-Maker ist bestellt.

Sobald ich Herr der Technik geworden bin, probiere ich es aus. Aktuell habe ich zwei Patienten, die für Pop-Cakes in Frage kommen – und sie werden begeistert sein.

So kommt ihr an das Material

Es gibt für die Pop-Cakes unglaublich viele Möglichkeiten, sie zu gestalten. Ich sollte die Ergotherapeuten bei uns im Haus mal fragen, ob wir eine Manufaktur aufmachen wollen. Macht eure Pop-Cakes lindgrün, schwarz, himbeerrot oder vielen anderen Farben. Und glitzernd. Ganz nach den Wünschen eurer Patienten. Die werden Augen machen.

Und für die Therapie mit euren SES-Kindern lässt sich dazu bestimmt auch eine Therapieeinheit nach den Vorgaben von HOT erstellen.

Habt ihr auch manchmal solche Ideen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.